Aquarellmalen

Erlernen Sie das Aquarellmalen - es wird Ihnen Freude bereiten!

Ein Aquarell ist ein Bild, das mit wasserlöslicher Farbe gemalt wird. Das Malen mit wasserlöslichen Farben gehört zu den ältesten Maltechniken überhaupt. Im Allgemeinen wird beginnend mit helleren Farbtönen zu dunkleren Farben gearbeitet. Aquarelle leben vom Gegensatz zwischen lasierend und deckend aufgetragenen Farben. Die Aquarellmalerei wurde schon früh benutzt, aber vor allem im ausgehenden Mittelalter durch Kolorierung von Holzschnitten für Einblattdruck entwickelt.

Ein wichtiges Merkmal der Aquarellfarben ist ihre Transparenz und an dieser Eigenschaft orientiert sich auch die Technik der Aquarellmalerei. Bei einem Aquarell malt man immer vom Hellen ins Dunkle. Es ist unmöglich, eine Farbfläche aufzuhellen, indem man über eine dunkle Farbe eine helle legt. Die hellste Farbe in dem Aquarell ist immer die Farbe des Farbträgers, meistens also das Weiß des Papiers.

Das Nichtbemalen von Flächen auf einem Aquarellbild ist in diesem Sinne eine hohe Kunst. Weglassen ein sehr wichtiges Stilmittel. Der Malgrund scheint bei einem Aquarell immer durch die Farben hindurch. Die Transparenz der Farben nutzend, kann lasierend gemalt werden, indem man mit wenig Wasser auf schon getrocknete Farbe weitere Schichten aufträgt. Gerade die Aquarellmalerei zeigt, wie schwer doch das scheinbar Leichte sein kann. Ineinanderfließende Farben, weiche Farbverläufe, der Gegensatz zwischen lasierend und deckend aufgetragenen Farben .





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